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Advanced Breast Surgery Masterclass, Dubrovnik April 2018

Dr. Solc hat vom 06.-07.April 2018 an der Tagung der Spezialisten für die Brustchirurgie – Advanced Breast Surgery Masterclass – im kroatischen Dubrovnik teilgenommen und er möchte mit Ihnen eine kurze Erinnerung teilen:

 

Die Spitzen dieses Fachgebiets aus Europa sowie den USA diskutierten über die aktuelle mit der Verwendung der Implantate in der ästhetischen und Wiederherstellungschirurgie zusammenhängende Situation.

 

Für eine grundlegende Neuigkeit halte ich die Zusammenarbeit der Erfinder von Leichtimplantaten und der Firma Polytech, die sich auf eine gemeinsame Herstellung verabredeten. Hiermit scheint sicher zu sein, dass die Leichtimplantate mit der Mikropolyurethanbeschichtung in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen könnten; diese Kombination wird dann eine absolute Spitze in Qualität und Zuverlässigkeit darstellen.

 

Während der Tagung wurden wiederholt die Vorteile der Mikropolyurethanbeschichtung der Implantate besprochen. Aufgrund der neuen Auskünfte überzeugte ich mich, dass meine Entscheidung, vor 5 Jahren fast ausschließlich auf die mikropolyurethanbeschichteten Implantate überzuwechseln, richtig war.

Interwiev mit Dr. Solc über Brustimplantate, September 2014

Gibt es ein ideales Brustimplantat?

Denken Sie über eine Brustvergrößerung nach? Welches Brustimplantat ist das Beste? Welche Komplikationen sollten wir bei der Brustvergrößerung befürchten? Welche Vorteile haben die Implantate mit der Mikropolyurethanoberfläche? Über das Thema Brustimplantate haben wir mit Dr. Jiri Solc aus Pilsen gesprochen.

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Gibt es ein ideales Implantat?

Es gibt kein ideales Implantat. Für Millionen von Frauen ist die Ergänzung des Brustvolumens ein großer Beitrag zur Erhöhung des Selbstbewusstseins. Die Operation schenkt den Damen ein neues Lebensgefühl. Obwohl man seit mehr als 50 Jahren umfangreiche Erfahrungen mit Silikonimplantaten hat, gibt es immer noch eine erhebliche Anzahl von Frauen, bei denen das Implantat kleinere oder aber auch größere Schwierigkeiten verursacht und nicht zu der gewünschten Verbesserung führt. In diesen Fällen ist es nötig, eine Reoperation durchzuführen.

Empfehlen Sie also keine Silikonimplantate?

Moderne Silikonimplantate, mit einer texturierten oder glatten Oberfläche, gefüllt mit Kohäsivgel (kein flüssiger Inhalt) sind stets der überwiegende Typ der weltweit verwendeten Implantate. Lokale Komplikationen sind aber relativ häufig.

Was meinen Sie mit relativ häufig?

Das häufigste Problem ist die Kapselkontraktur, eine Verhärtung und Kürzung des Gewebes um das Implantat herum. Auch die umgekehrte Problematik, die Dislokation oder Rotation des anatomischen Implantates, wenn die Kapsel zu schwach ist, ist eine der häufigsten Komplikationen. Weitere Schwierigkeiten sind auch Flüssigkeitsansammlungen um das Implantat herum oder die Kapsel-Verdopplung.

Wie häufig sind diese Komplikationen?

Plastische Chirurgen teilen gewöhnlich mit, dass sie sich mit Problemen bei Ihren Patientinnen selten begegnen. Leider gibt es auch keine genauen Statistiken für einzelne, in Europa benutzte Implantate. In den USA wurde unter Aufsicht von FDA eine große Studie zu dem Thema erstellt. Man kann eine Reihe von Einwänden zu dieser Studie anbringen, dennoch zeigen diese Ergebnisse eine erstaunliche Häufigkeit lokaler Probleme mit Implantaten. Kapselkontrakturen traten innerhalb von 10 Jahren bei jeder 5-10 Klientin auf, bei Reoperationen sogar bei jeder 3. Klientin. Das sind also keine ermutigenden Ergebnisse.

Aus diesem Grund benutzen wir nun immer häufiger die Implantate mit der Mikropolyurethanoberfläche. Innen ist dasselbe Gel wie bei den Silikonimplantaten, aber auf der Oberfläche gibt es eine dünne Schicht des Mikropolyurethanschaums. Um diese Implantate herum bildet der Körper keine Kapsel, sondern das Gewebe wächst in die Oberfläche mit ein und verbindet sich mit dieser. Es schließt nicht nur das Entstehen der Kapselkontraktur aus, sondern auch weitere Probleme wie Rotation des Implantates, seine Dislokation, Flüssigkeitsanasammlungen um das Implantat herum u.a. Der Hersteller gewährt hier eine 10 jährige Garantie auf Kapselkontraktur.

Handelt es sich hier um eine Neuheit?

Es handelt sich um keine Neuigkeit. Die MPS-Implantate sind auch lange, schon seit 40 Jahren auf dem Markt. Anfangs gab es bei Einführung Gesundheitseinwände, welche sich aber als haltlos herausgestellt haben. Bestimmt spielt auch der höhere Preis dieser Implantate eine Rolle in der Entscheidungswahl, zudem ist eine etwas längere Narbe für die Implementierung erforderlich und die Manipulation ist für den Chirurgen schwieriger. Wir wählen für die Implementierung den perialeoralen Zugang und entscheiden uns aus dem Grund der Formstabilität häufiger für anatomische Implantate. Die eventuelle Reoperation ist eine harte Nuss für jeden Chirurgen der diese Implantate benutzt, vor allem wenn diese bald nach der Operation notwendig wäre.

Als Zusammenfassung kann man sagen, dass es kein ideales Implantat gibt. Da die Techniken zur Ergänzung des Brustvolumens ohne Implantat auch nicht problemlos sind, bleibt das Kapitel der Brustvergrößerung weiterhin widerspruchsvoll.

Die Brustvergrößerung ist trotzdem eine der häufigsten und gleichzeitig eine der dankbarsten Eingriffe der plastischen Chirurgie, weil diese Operation Frauen glücklich und mich sich selbst zufriedener macht.

Die MPS–Implantate sind ein weiterer Schritt in Richtung Zuverlässigkeit, Dauerhaftigkeit und Sicherheit.

Kongress in Madrid, Februar 2014

Dr. Jiri Solc hat vom 20.02. bis 22.02.14 am Kongress in Madrid teilgenommen. Die Hauptthemen waren Brustoperationen und Fetttransplantation.

 

Es kann uns nur freuen, dass der Trend in der Benutzung der mikropolyurethanbeschichteten Implantate nicht nur im Falle der Kontraktur, sondern auch bei der ersten Operation, ein europaweiter Trend ist. Die Klinik aestea steht an der Spitze in der Benutzunge der MPU-Implantate in der Tschechischen Republik.

 

Ein weiterer Trend, den wir aber seit langem und von Anfang an nicht nur folgen, sondern auch machen, ist die Fetttransplantation - mit der Ausnahme der Fetttransplantation in die Brust, die wir auch weiterhin für problematisch halten. Diejenigen, die diese Methode verwenden, betonen die Notwendigkeit der regelmässigen Kontrollen mit der Magnetresonanztomographie, wobei es nicht klar ist, wer diese aufwändige Untersuchungen bezahlen wird.

 

 

Dr. Jiri Solc und Vera Vlasata, 28.02.14

XIX. Kongress der plastischen Chirurgie in Prague, Dezember 2013

Am 07.12.2013 hat das traditionelle Vorweihnachtstreffen der vorwiegend tschechischen und slowakischen plastischen Chirurgen in Prag stattgefunden. Eines der wichtigsten Themen war die Benutzung der Implantate in der plastischen Chirurgie. Unser Vortrag über die Benutzung der Implantate mit der Mikropolyuretanbeschichtung hat das Publikum gefangen genommen und es hat sich eine rege Debatte entwickelt.

 

Sehr kurz zum Vortrag - wir empfehlen die Implantate mit der Mikropolyuretanbeschichtung, die als die einzigen die Verkapselung ausschließen, was die häufigste Komplikation der Brustvergrößerung ist. Die Klinik aestea ist Bahnbrecher in der Benutzung dieser Implantate in der Tschechischen Republik.

 

Dr. Jiri Solc links mit Mikrofon.

 

 

Dr. Jiri Solc und Vera Vlasata, 17.12.2013

Studienaufenthalt von Dr. Solc in der Klinik in New York, April 2013

Dr. Glenn W. Jelks, Park Avenue, NY

 

Den Vortrag von Dr. Jelks habe ich zum ersten Mal am Kongress in München im Jahre 2007 gehört und seitdem verpasse ich keine Gelegenheit, sich seinen Zutritt zu den Eingriffen im Bereich der Augenlider anzuhören. Es war für mich eine groβe Gelegenheit, im April 2013 eine Woche in seiner Klinik in New Your zu verbringen und ihn arbeiten zu sehen. In seinem Fall kann man die fortsetzende Spezialisierung  in der esthetischen Chirurgie beobachten, da er sich ausschlieβlich mit den Eingriffen im Bereich der Augenlider und deren Umgebung beschäftigt. Ich übernehme seine Techniken Schritt für Schritt. Die Eingriffe sind wenig traumatisch, schonend zum Gewebe und sicher nicht nur in Bezug auf das unmittelbare Ergebnis, sondern auch auf die Entwicklung in folgenden Jahren.

 

Worin liegt der Unterschied? Er operiert die Augenlider vorwiegend in Vollnarkose. Seine Techniken unterscheiden sich vor allem im Bereich der Unterlider. Der Hautüberschuss wird mit der sog. „Pinch-Technik“ entfernt, also mit Pinzette wird die Haut gezwickt ohne die Muskel zu beschädigen. Die Tränensäcke werden über die Bindehaut behandelt. Das gesamte entfernte Fett wird wieder benutzt zum Überspannen der Vertiefungzwischen dem Unterlid und der Wange. Weiteres Fett, abgesaugt vom Bereich des Bauches, ergänzt das Volumen im Bereich der Wangen und Nasolabialfalten. Natürlich gibt es eine ganze Reihe von technischen Details und es ist nicht möglich, alles da zu beschreiben.

 

Dr. Jiri Solc, 23. 04. 2013

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